Tahiri et une anniversaire – Geburtstagsfeiern und andere Photos zum Glücklichsein

Unter den widrigsten Umständen – eine neue Coronawelle mit inzwischen unbetretbaren Krankenhäusern, unsere Abreise, der Beginn der extremen Trockenzeit – ist das Projekt Trano Atody, Kinderhaus, angelaufen. Und nun gibt es endlich gute Neuigkeiten aus dem bunten Ei. Hier sind sie: Bilder zum Glücklichsein. Linda und Tsiavahana haben zusammen Geburtstag gefeiert – den ersten Geburtstag in ihrem Leben, bei dem es Kerzen, Kuchen, Geschenke (ein Kleid und neue Schuhe) gab. Hip Hip Hurra!

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Tout continue! Es geht weiter!

Eine Woche sind wir nun wieder hier, und jeden Tag bin ich in Gedanken bei den Schülern, die durch eine Intensivierung der Corona-bedingen Verbote ihre Schule und auch das Kinderhausgelände nicht einmal mehr zum Mittagessen betreten dürfen – und bei den Kindern im Kinderhaus. Und nun gibt es erste Photos, die Ravaka und Frank gemacht haben. Die Parrainage-Kinder und unsere Straßenkinder bekommen inzwischen einmal die Woche Vorräte, weil es ja nun ein streng kontrolliertes totales Versammlungsverbot gibt, die Eltern holen … more / en plus

Kinderhauseröffnung und Abschied – vorübergehend

Und endlich öffnet das Kinderhaus seine Tore! Bzw. Türen. Bzw. die Vordertür. Bzw. geht die auch nicht zu, denn die Steine sind da irgendwie falsch. Wird noch repariert. Die Innentüren sind im Moment durch Vorhänge ersetzt. Die kommen noch. Und natürlich passen die Betten NICHT so in die Zimmer, wie wir es gerne gehabt hätten. Da sägen wir eines einfach durch, aus 1 mach 2, et voilà. Bis spät nachts arbeiten und werkeln wir, und dann gibt es den großen … more / en plus

Kleine Katastrophen und eine Morddrohung – des petites chatastrophes et beaucoup de couleurs

Viel Schönes und Aufregendes passiert bei uns, das Kinderhaus liegt in den letzten Zügen, alle rennen fleißig und wild hin und her, streichen, besorgen Dinge … und dann erreicht uns das Gerücht, dass die Nachbarin, die sauer ist, weil wir nicht IHR anderes Grundstück gekauft haben (das ja viel zu weit weg und total ungeeignet war) … dass also diese liebe Nachbarin zwei im Dorf bekannte Verbrecher und Wegelagerer geheuert hat, damit sie die nette Dame, die uns letztlich das … more / en plus

Les semaines des films et l´oeuf qui grandit

Bei uns sind FILMWOCHEN! Wir feiern ein kleines Privat-Festival der schönsten Dokumentar- und Kinderfilme. Da wir nicht in die Schule dürfen, findet das Festival bei mir statt, und das bedeutet, dass ich nun drei Tage die Woche in einem Kino lebe. Aber wer wollte nicht schon mal Filmvorführer in einem gemütlichen Kleinkino sein? Dreimal die Woche kommen Kindergruppen mit dem Bus aus Talata, dürfen im großen Garten schaukeln, auf den Baum klettern, Mispeln pflücken und herumtoben, und dann gibt es … more / en plus

Fondation – Die Taube hat ein Ei gelegt!

Juchhuuh! Am Samstag haben wir den Grundstein (DIE Grundsteine – eine MEEENGE) für das Kinderhaus gelegt. Mit viel Hilfe aller Lehrer und Freunde wurde gegraben und ungefähr ein Gebirge voller Steine versetzt – irgendwo in Madagaskar MUSS jetzt ein Berg fehlen, den jemand abgeschlagen und zu uns transportiert hat. Und natürlich lagen die Bricks, die roten handgemachten Ziegel, wieder mal an genau den Stellen, wo wir graben und vermessen mussten. Zum Glück essen ja die Patenkinder jetzt mittags alle immer … more / en plus

gasy-bouge – das maskierte Land

Man trägt „cache-bouche“, Mundschutz, und wenn nicht, dann darf man nicht auf die Straße.

Wir kämpfen gegen Windmühlen. Ständig verkündet der Präsident weitere Verbote, schon Menschen, die eventuell Kontakt mit Menschen aus vielleicht infizierten Regionen hatten, werden weggesperrt. Ganze Familien sitzen in Krankenhäusern in Quarantäne fest, können kein Geld verdienen, müssen Aufenthalt und Essen bezahlen und stehen vor dem Abgrund. Schule? Immer noch verboten. Wir sagen: Jetzt erst recht! Und pflanzen Bäume auf dem Kinderhausgrundstück und machen wieder Umweltunterricht mit … more / en plus

Das Kinderhaus – atody ankizy – la maison d´enfants

Noch immer sind wir fleißig dabei, Essen zu verteilen und Hygiene zu üben. Und allen Kindern geht es gut, niemand ist krank. Aber sie vermissen die Schule. Inzwischen werden für die älteren Aufgaben kopiert und verteilt, Internetlernen gibt es hier nicht, Holy und Josie erstellen handschriftlich Arbeitsblätter … Nur die Examensklassen, die fünfte und die zehnte, dürfen seit kurzem wieder in die Schule, allerdings mit Mundschutz und einem Meter Abstand, wie in Europa. Die Jüngeren sehen verschüchtert aus. Um sie … more / en plus