La première Réunion

Voilà – 22 enseigenants motivés et une salle qui est presque finit! Aujoud´hui les enseigants peuvent s´entrainer jouer avec des puzzles de bois ecologique, qu´on va produiser nous-mêmes plus tard pour les vendre. La prochaine semaine, on va commencer à donner des couleurs à notre pigeon …

Die erste Lehrerversammlung

Bald wird es ernst … heute lernen erst mal die Lehrer, wie man ökologische Holzpuzzle benutzt. Demnächst werden wir die dann selbst produzieren … Leider ist der Photoapparat kaputt, weshalb es nur wenige scharfe Bilder gibt. Wir entwickeln ein Durchlüftungssystem für die Aula, damit die Kinder dort nicht gegrillt werden, und sprechen über Projektunterricht, Theater, Bilderbuchwerkstatt und die öffentlichen Zeiten der Bibliothek und des Spielplatzes und öffentliche Kinderfilmvorführungen zur Französischförderung, schließlich wollen wir auch Kulturzentrum werden, jedenfalls so ein bisschen. Die Lehrer sind ein bisschen entsetzt, was da alles auf sie zukommt. Frontalunterricht und dann nach Hause gehen war so schön einfach. Tja, dafür wird es jetzt bunter und spannender …

Le toit de l’Ècole

Le toit du pigeons est en train de commencer son existence. Et à Talata, il y a un nouveau rumeur: „Ils construisent une nouvelle mosquée là-bas!“ J´ai demandé ou – et compris que c´est notre école – notre pigeon. Parce que c´est rond. Alors, peut-être il faut rechercher dans la quelle direction est Mekka mettre des tapis de prière …

Die Taube wächst und wächst und wächst. Jetzt fängt es ab und zu an zu regnen, deshalb möchte sie bald ein Dach haben. Noch eine Woche, dann sollen Dach, Decken und Innenverputz fertig sein, in zwei Wochen dann der Boden der Klassenräume. Währenddessen geht ein neues Gerüch im Dorf Talata um: Habt Ihr das Gebäude mit den komischen runden Formen gesehen? Die bauen da eine neue Moschee … Na, in der Aula ist genug Platz für Gebetsteppiche. Die Frage ist nur, in welcher Richtung liegt Mekka?

Filmpremiere Les Pigeons

Unser Film ist fertig – juchhhuu! Zunächst nur auf Malagasy. Die Kinder haben schon Ferien, deshalb sind „nicht so viele da“ zum Gucken, sagt Holy. Tja, es waren dann trotzdem mindestens 150 Leute, und ein Raum von 20 Quadratmeter … also blieb ein Teil der Leute draußen und musste durchs Fenster gucken, der Rest drängelte sich im 50Grad-heißen Klassenzimmer und im Miniflur vor der Tür … Am Ende Standing Ovations, ein Blumenregen für die Schauspieler und Bonbons, und nach den Ferien gucken wir den Film nochmal RICHTIG, nämlich im großen Saal der neuen Schule (naja, groß, hm…), dann gibt es mehrere Vorführungen für die Schüler und für das ganze Dorf, denn jeder, jeder, jeder will ihn sehen. Wir werden berühmt! Naja, ich weiß nicht, ob wir berühmt werden, aber die Kinder – und Camera-Schnitt-Mädchen-für-alles haben etwas eigentlich Unmögliches geschafft – in 10 Tagen Drehzeit einen der wenigen Kinderfilme in madagassischer Sprache zu basteln. Und, wenn er bald in Deutsch zu haben ist, einen Film über das tägliche Leben madagassischer Kinder, der viel mehr ist als eine Dokumentation. Chapeau!

Le film est fini! Yippieh! Il y avait trop des gens dans la petite salle de classe, mais après les vacances on va regarder notre film dans la nouvelle école avec plus de place. On va être fameux! Ou pas. Mais la chose la plus importante: Nous avons réussi à faire un film pour des enfants en MALAGASY, et je crois qu´il n´y a pas beaucoup des films comme ça. Très tôt, le film va exister en français aussi, et après, en Allemand. Nous sommes Hollywood!

Die Bauarbeiten gehen weiter

Nachdem das ganze Dorf beim Ausheben des Fundamentes geholfen hat, geht es Schritt für Schritt weiter. Die ersten Mauern stehen und so lange erkennt man die Taubenform.

Die Taube ist geboren

So, das Fundament ist ausgehoben! Am Samstag haben alle Freunde und Bekannte nach dem feierlichen Spatenstich des Pfarrers (plus Gebet plus eine Stunde Singen und Reden halten) gegraben, gegraben, gegraben. Ab und zu mussten wir auf die Nachbarbaustelle klettern, das ist ungefähr so stabil wie ein bröckelnder großer Kuchen, um von oben nachzusehen, ob die Umrisse unserer Schul-Taube – „Le Pigéon“ – auch mit dem Plan übereinstimmen. Eine Überraschung war zum Beispiel beim Anzeichnen, dass der Grundbuchauszug vom Staat gar nicht stimmte und das Grundstück kleiner war – na ja, wirklich überrascht hat uns das nicht.

Unsere Taube heißt jetzt bei allen nur noch die „aufblasbare Taube“, da wir an allen Ecken noch ein bisschen geändert und mehr Platz für die Schüler rausgeschlagen haben, hier ein bisschen mehr Schwanz, dort ein etwas anders geformter Schnabel … Noch immer sehen die Klassenzimmer abenteuerlich klein aus, aber das ist bei Baustellen mit Räumen angeblich immer so.

Ein großer Dank an alle, die gekommen sind und den ganzen Tag gegraben und Steine bewegt haben!

La naissance de notre pigéon … gonflable

On a commencé a creuser, et tout les monde a aidé – merci pour ca! Comme le pigéon était un peu trop petit, on a ajouté du place ici et ici et par là … très creative … et maintennant on espère que ca va avec les 25 élèves par classe.

Debut de la construction de la nouvelle école

On a commencé la construciton de la nouvelle école! Il y a une clôture, le puit, un abri pour garder tous les materiaux et les outils des travailleurs et – quelle est la question la plus souvent à l´ècole? Maitresse, maitresse, est-ce que je peux … aller aux toilettes? Alors, on a commencé a faire la chose la plus importante dans une école: les toilettes.
Le plan pour le nouveau batiment est finit, aussi, maintenant on attend pour le permis d´état. Et nos arbres vivent encore, même sans pluie dans cet temps sec.

Der Zaun ist fertig, der Brunnen liefert brav Wasser, der Schuppen für Werkzeug und Materialien ist gebaut. Beginnen wir also mit dem Wichtigsten, was es gibt in der Schule (denn irgendwo muss man ja seine Liebesbriefe an die Wand schreiben): Den Klos! Traditionell draußen und mit Plumps-Faktor, denn fließend Wasser wird es nicht geben, dafür ein Waschbecken mit Wasser vom Brunnen, das, wenn es abläuft, für die Pflanzen weiterverwendet werden kann. Und, ganz wichtig: Die Toiletten müssen in der Ecke vom Grundstück sein, hinter der nicht auf dem angrenzenden Feld das Grab des Nachbarn liegt! Denn Gräber sind in Madagaskar kleine Mausoleen, in denen die Toten wie in einer Riesenschublade verwahrt werden, bis man die verbleibenden Knochen bei der Leichenwendungsfeier in neue Tücher wickelt, die Ahnen sollten also nicht vom Geruch der Klos beleidigt werden, denn sie sind bei uns, ganz nah beim Fußballfeld der Kinder – hoffentlich haben sie Humor. Und starke Nerven.

Music et doublage de film

On a presque finit la coupage du film, maintenant c´est le temps de le doubler en francais et de ajouter les chansons. On travaille dans le studio de Toky à Antsirabe – comme des professionels!     

News zum Filmdreh

Ralph (Kamera, Homepage, Logistik, Photos, noch mehr Kamera, Baumträger, Reiseleiter, Rückfahrlampenersatz) und Rose (zweite Kamera, Spontanpianobegleitung, Englischunterricht, Autodekoration, zwei kaputtgelaufene Füße und Sonnenbrand) sind da! Und jetzt laufen sieben Leute mit Hardrock-Café-Talata-T-Shirts herum, demnächst müssen wir wahrscheinlich in Talata auch noch ein echtes Café aufmachen … Die Zebus, die dauernd durchs Bild stapfen (zwei sind heute fast auf Rose getreten) warten noch auf ihre Shirts. Achso, ja: Wir hatten heute den zweiten Drehtag.
News und viele Bilder zum Dreh und aus Talata gibt es jetzt unter

http://www.was-letzte-preis.de/blog/

Weil selbst der Ralph nicht gleichzeitig filmen, photographierenr und zwei Blogs basteln kann.

Ein Treffen außerhalb der Film-Arbeit

Heute malen die Schauspieler die Schilder für das neue Grundstück an. Damit auch alle wissen, dass das uns gehört und niemand es ausgräbt und wegträgt, ehe wir mit dem Schule-Bauen dort beginnen können. Das Vereinssymbol von Taxi Ankizy sieht zwar in Lila etwas seltsam aus, aber was soll´s, schwarz hatten wir nicht … Und nicht vergessen, Kleider beim Malern immer auf links zu drehen!! Als ich mit einer roten Nase und einer gelben Backe auf dem Fahrrad nach Hause fahre, wundern sich die Leute in den Bergdörfern etwas. Aber die Deutschen sind verrückt, geahnt haben sie das ja immer.