Kleine Katastrophen und eine Morddrohung – des petites chatastrophes et beaucoup de couleurs

Viel Schönes und Aufregendes passiert bei uns, das Kinderhaus liegt in den letzten Zügen, alle rennen fleißig und wild hin und her, streichen, besorgen Dinge … und dann erreicht uns das Gerücht, dass die Nachbarin, die sauer ist, weil wir nicht IHR anderes Grundstück gekauft haben (das ja viel zu weit weg und total ungeeignet war) … dass also diese liebe Nachbarin zwei im Dorf bekannte Verbrecher und Wegelagerer geheuert hat, damit sie die nette Dame, die uns letztlich das … more / en plus

Les semaines des films et l´oeuf qui grandit

Bei uns sind FILMWOCHEN! Wir feiern ein kleines Privat-Festival der schönsten Dokumentar- und Kinderfilme. Da wir nicht in die Schule dürfen, findet das Festival bei mir statt, und das bedeutet, dass ich nun drei Tage die Woche in einem Kino lebe. Aber wer wollte nicht schon mal Filmvorführer in einem gemütlichen Kleinkino sein? Dreimal die Woche kommen Kindergruppen mit dem Bus aus Talata, dürfen im großen Garten schaukeln, auf den Baum klettern, Mispeln pflücken und herumtoben, und dann gibt es … more / en plus

Fondation – Die Taube hat ein Ei gelegt!

Juchhuuh! Am Samstag haben wir den Grundstein (DIE Grundsteine – eine MEEENGE) für das Kinderhaus gelegt. Mit viel Hilfe aller Lehrer und Freunde wurde gegraben und ungefähr ein Gebirge voller Steine versetzt – irgendwo in Madagaskar MUSS jetzt ein Berg fehlen, den jemand abgeschlagen und zu uns transportiert hat. Und natürlich lagen die Bricks, die roten handgemachten Ziegel, wieder mal an genau den Stellen, wo wir graben und vermessen mussten. Zum Glück essen ja die Patenkinder jetzt mittags alle immer … more / en plus

gasy-bouge – das maskierte Land

Man trägt „cache-bouche“, Mundschutz, und wenn nicht, dann darf man nicht auf die Straße.

Wir kämpfen gegen Windmühlen. Ständig verkündet der Präsident weitere Verbote, schon Menschen, die eventuell Kontakt mit Menschen aus vielleicht infizierten Regionen hatten, werden weggesperrt. Ganze Familien sitzen in Krankenhäusern in Quarantäne fest, können kein Geld verdienen, müssen Aufenthalt und Essen bezahlen und stehen vor dem Abgrund. Schule? Immer noch verboten. Wir sagen: Jetzt erst recht! Und pflanzen Bäume auf dem Kinderhausgrundstück und machen wieder Umweltunterricht mit … more / en plus

Das Kinderhaus – atody ankizy – la maison d´enfants

Noch immer sind wir fleißig dabei, Essen zu verteilen und Hygiene zu üben. Und allen Kindern geht es gut, niemand ist krank. Aber sie vermissen die Schule. Inzwischen werden für die älteren Aufgaben kopiert und verteilt, Internetlernen gibt es hier nicht, Holy und Josie erstellen handschriftlich Arbeitsblätter … Nur die Examensklassen, die fünfte und die zehnte, dürfen seit kurzem wieder in die Schule, allerdings mit Mundschutz und einem Meter Abstand, wie in Europa. Die Jüngeren sehen verschüchtert aus. Um sie … more / en plus

Pâques – Ostern – atody betsaka! So viele Eier!

Es ist Ostern – und alles ist noch immer zu. Am Ostersonntag und – Montag braucht unsere Küchenchefin endlich mal zwei freie Tage, sie arbeitet ja zusammen mit ihrer Hilfe seit drei Wochen auch am Wochenende durch. Deshalb gibt es am Samstag vor Ostern ein Carepaket – und das darf im Essens-Verteil-Hof gesucht werden! Dazu muss man den Schülern erstmal die Geschichte vom Osterhasen erzählen, denn den kennen sie nicht, Ostern hieß für sie bisher Kirche und Jahrmarkt in der … more / en plus

Die Krise

hat auch Madagaskar im Griff. Es fahren keine Busse mehr, Versammlungen sind bei Strafandrohung verboten, der Pr. steckt Unsummen von Krisen-Zuschüssen aus dem Ausland in … erraten: dicke Autos, die er gerade dringend braucht, und die mit einer CORONA-Aufschrift durch die Hauptstadt zirkulieren, um … erraten: nichts zu tun. Wir bemühen uns andernorts darum, die gesunde Ernährung der ärmsten Schüler trotz rasant steigender Lebensmittelpreise aufrecht zu erhalten, um ihr Immunsystem zu stärken, und Hygiene und Händwaschen zu trainieren. Den beiden … more / en plus

Regenbögen – vor dem Ende der Welt

des arcs en ciel – juste avant la fin du monde

In Europa wütet Corona, und eine kleine Weile blieben wir verschont.

Wir haben acht neue Patenkinder, die mit ihren Eltern auf der Straße bzw. in notdürftigen Unterständen leben, die Eltern betteln zum Großteil, genau wie die Kinder. Nachdem es mit Tafi und Prisca so gut läuft, wollten wir die Bettelkinder-Patenschaften gerne ausbauen und haben auch einen Paten für dieses Jahr gefunden- DANKE – allerdings wissen wir ja jetzt, wie … more / en plus

le Grüffelo à Talata

Weltpremière! Was für ein Projekt. Wir haben das Buch gelesen, den Film gesehen, Ohren und Schlangenteile gebastelt, Improtheater gespielt und dann war es endlich wirklich so weit: Die erste und zweite Klasse hat den Grüffelo in „neu adaptierter“ Form (mit seeeehr vielen Mäusen) und neu übersetzt auf Malagasy – in Reimform – auf die Bühne gebracht! Und der gesamte Kindergarten war so fasziniert, dass er auch in die zweite Vorstellung für die Großen kommen wollte … Standing ovations, und sogar … more / en plus

le ballet des ballaines – Walverwandtschaften

Pardon – les textes francaises viennent plus tards!!

Inna vaovao? Was gibt es Neues? Viel! Zunächst lief an einem Samstag endlich der Film im großen Saal. Die Begeisterung war riesig! Am Montag darauf lief er in Deutschland „an“, in der Montessorischule, die ihn deusch synchronisiert hat. VIELEN DANKE AN ALLE MONTIS! Sie haben 350 Euro für uns eingenommen, das ist genial!

Erstes Baustelle: Der Blitzableiter. Ja, wir hatten keinen! War mir auch nicht aufgefallen. Jetzt haben wir einen und keine … more / en plus