Tout continue! Es geht weiter!

Eine Woche sind wir nun wieder hier, und jeden Tag bin ich in Gedanken bei den Schülern, die durch eine Intensivierung der Corona-bedingen Verbote ihre Schule und auch das Kinderhausgelände nicht einmal mehr zum Mittagessen betreten dürfen – und bei den Kindern im Kinderhaus. Und nun gibt es erste Photos, die Ravaka und Frank gemacht haben. Die Parrainage-Kinder und unsere Straßenkinder bekommen inzwischen einmal die Woche Vorräte, weil es ja nun ein streng kontrolliertes totales Versammlungsverbot gibt, die Eltern holen … more / en plus

Kleine Katastrophen und eine Morddrohung – des petites chatastrophes et beaucoup de couleurs

Viel Schönes und Aufregendes passiert bei uns, das Kinderhaus liegt in den letzten Zügen, alle rennen fleißig und wild hin und her, streichen, besorgen Dinge … und dann erreicht uns das Gerücht, dass die Nachbarin, die sauer ist, weil wir nicht IHR anderes Grundstück gekauft haben (das ja viel zu weit weg und total ungeeignet war) … dass also diese liebe Nachbarin zwei im Dorf bekannte Verbrecher und Wegelagerer geheuert hat, damit sie die nette Dame, die uns letztlich das … more / en plus

Les semaines des films et l´oeuf qui grandit

Bei uns sind FILMWOCHEN! Wir feiern ein kleines Privat-Festival der schönsten Dokumentar- und Kinderfilme. Da wir nicht in die Schule dürfen, findet das Festival bei mir statt, und das bedeutet, dass ich nun drei Tage die Woche in einem Kino lebe. Aber wer wollte nicht schon mal Filmvorführer in einem gemütlichen Kleinkino sein? Dreimal die Woche kommen Kindergruppen mit dem Bus aus Talata, dürfen im großen Garten schaukeln, auf den Baum klettern, Mispeln pflücken und herumtoben, und dann gibt es … more / en plus

gasy-bouge – das maskierte Land

Man trägt „cache-bouche“, Mundschutz, und wenn nicht, dann darf man nicht auf die Straße.

Wir kämpfen gegen Windmühlen. Ständig verkündet der Präsident weitere Verbote, schon Menschen, die eventuell Kontakt mit Menschen aus vielleicht infizierten Regionen hatten, werden weggesperrt. Ganze Familien sitzen in Krankenhäusern in Quarantäne fest, können kein Geld verdienen, müssen Aufenthalt und Essen bezahlen und stehen vor dem Abgrund. Schule? Immer noch verboten. Wir sagen: Jetzt erst recht! Und pflanzen Bäume auf dem Kinderhausgrundstück und machen wieder Umweltunterricht mit … more / en plus

Pâques – Ostern – atody betsaka! So viele Eier!

Es ist Ostern – und alles ist noch immer zu. Am Ostersonntag und – Montag braucht unsere Küchenchefin endlich mal zwei freie Tage, sie arbeitet ja zusammen mit ihrer Hilfe seit drei Wochen auch am Wochenende durch. Deshalb gibt es am Samstag vor Ostern ein Carepaket – und das darf im Essens-Verteil-Hof gesucht werden! Dazu muss man den Schülern erstmal die Geschichte vom Osterhasen erzählen, denn den kennen sie nicht, Ostern hieß für sie bisher Kirche und Jahrmarkt in der … more / en plus

Die Krise

hat auch Madagaskar im Griff. Es fahren keine Busse mehr, Versammlungen sind bei Strafandrohung verboten, der Pr. steckt Unsummen von Krisen-Zuschüssen aus dem Ausland in … erraten: dicke Autos, die er gerade dringend braucht, und die mit einer CORONA-Aufschrift durch die Hauptstadt zirkulieren, um … erraten: nichts zu tun. Wir bemühen uns andernorts darum, die gesunde Ernährung der ärmsten Schüler trotz rasant steigender Lebensmittelpreise aufrecht zu erhalten, um ihr Immunsystem zu stärken, und Hygiene und Händwaschen zu trainieren. Den beiden … more / en plus

Regenbögen – vor dem Ende der Welt

des arcs en ciel – juste avant la fin du monde

In Europa wütet Corona, und eine kleine Weile blieben wir verschont.

Wir haben acht neue Patenkinder, die mit ihren Eltern auf der Straße bzw. in notdürftigen Unterständen leben, die Eltern betteln zum Großteil, genau wie die Kinder. Nachdem es mit Tafi und Prisca so gut läuft, wollten wir die Bettelkinder-Patenschaften gerne ausbauen und haben auch einen Paten für dieses Jahr gefunden- DANKE – allerdings wissen wir ja jetzt, wie … more / en plus

Bricoler pour Noel

Noel, Noel … approche! Nous sommes en train de produiser beaucoup des choses pour vendre au marché de Noel à Antsirabe.

Weihnachten nähert sich – hier in Madagskar merkt man das nicht wie in Europa an einer überbordenden Stromverschwendung in den Straßen und Fenstern, sondern eigentlich nur daran, dass es vor der reichen, französischen Schule ein Plakat für einen Weihnachtsmarkt gibt. Und natürlich an den chinesischen Plastikbabypuppen im Eingangsbereich der beiden kleinen Supermärkte der Stadt. Wir hingegen basteln fleißig Dinge … more / en plus

un jour normal á l´école

Ein ganz normaler Chaos-Tag in Les Pigeons

Der Alltag ist eingekehrt – noch nicht ganz, aber fast. Es ist ruhig in Les Pigeons, einzelne Lehrerstimmen dringen aus den Klassenräumen. Ich frage mich ja, ob irgendwer in der Französisch-Grammatikstunde, die auf Französisch abgehalten wird, aber mit einem Akzent, den nicht mal ich verstehe, irgendetwas begreift. Und Mathematik sieht so gruselig aus wie schon in meiner Jugend.

Anderes ändert sich: im Kindergarten gibt es jetzt weniger Frontalunterricht, und das mit den Schuhen … more / en plus