Les semaines des films et l´oeuf qui grandit

Bei uns sind FILMWOCHEN! Wir feiern ein kleines Privat-Festival der schönsten Dokumentar- und Kinderfilme. Da wir nicht in die Schule dürfen, findet das Festival bei mir statt, und das bedeutet, dass ich nun drei Tage die Woche in einem Kino lebe. Aber wer wollte nicht schon mal Filmvorführer in einem gemütlichen Kleinkino sein? Dreimal die Woche kommen Kindergruppen mit dem Bus aus Talata, dürfen im großen Garten schaukeln, auf den Baum klettern, Mispeln pflücken und herumtoben, und dann gibt es … more / en plus

Bricoler pour Noel

Noel, Noel … approche! Nous sommes en train de produiser beaucoup des choses pour vendre au marché de Noel à Antsirabe.

Weihnachten nähert sich – hier in Madagskar merkt man das nicht wie in Europa an einer überbordenden Stromverschwendung in den Straßen und Fenstern, sondern eigentlich nur daran, dass es vor der reichen, französischen Schule ein Plakat für einen Weihnachtsmarkt gibt. Und natürlich an den chinesischen Plastikbabypuppen im Eingangsbereich der beiden kleinen Supermärkte der Stadt. Wir hingegen basteln fleißig Dinge … more / en plus

un jour normal á l´école

Ein ganz normaler Chaos-Tag in Les Pigeons

Der Alltag ist eingekehrt – noch nicht ganz, aber fast. Es ist ruhig in Les Pigeons, einzelne Lehrerstimmen dringen aus den Klassenräumen. Ich frage mich ja, ob irgendwer in der Französisch-Grammatikstunde, die auf Französisch abgehalten wird, aber mit einem Akzent, den nicht mal ich verstehe, irgendetwas begreift. Und Mathematik sieht so gruselig aus wie schon in meiner Jugend.

Anderes ändert sich: im Kindergarten gibt es jetzt weniger Frontalunterricht, und das mit den Schuhen … more / en plus

Einweihungsfest

So ein Gewusel! Über 300 Leute sind der Taube heute auf den Leib gerückt, haben Limonade getrunken und Chips gegessen, getanzt, ein Fußballspiel Lehrer gegen ältere Schüler mitverfolgt und sich als Silhouetten an die Mauer malen lassen. Ein Puzzle ist etwas sehr schweres, auch für große Kinder, nach einer halben Stunde hatten es die Fünftklässler dann mit viel Hilfe von mir – vermutlich haben sie in ihrem Leben einfach noch nie ein Puzzle gemacht. Auch noch ein paar Kräuter haben … more / en plus

Voilà la inscription scolaire

Heute hatten wir nur die „Einschulung“ des Kindergartens, also quasi die Eingärtnerung, oder sagt man korrekt Einpflanzung der Kinder? Die ganz Kleinen weinten immerzu, das scheint hier normal zu sein, mit den größeren haben wir „Pip und Posy und das Monster“ (oder wie heißt das auf Deutsch?) gelesen und hinterher Monstermasken im Atelier gebastelt. Es war großartig!

Die Kinder, die über deutsche Paten finanziert werden, sind zum Mittagessen geblieben, eines war nach dem vielen Unglück und später dann Glück, auf … more / en plus

On y est presque

Bald beginnt der Unterricht

Wir malern, malern, malern, räumen auf, malern weiter.

In Madagaskar macht man das so: Man baut die Türen erst, malt sie an, setzt sie dann ein und schneidet das, was dann doch nicht passt, wieder ab. Da dann leider kein Tischler da ist, macht man das etwas krumm und schief und muss dann diese Seiten nochmal anmalen. Außerdem malt man die Wände weiß an, nachdem die bunten Türen und Fenster drin sind, also tropft die weiße … more / en plus

On plante les plantes

Pflanzen pflanzen

Endlich! Es geht los, die ersten Obstbäume und die Bougainvilleen für den Zaun sind da! Für den Rasen wird das Terrain glatt gebügelt, der Rasenverkäufer ist der Meinung, dass Gras NUR auf völlig ebenen Flächen wachsen kann. Ich erzähle ihm nichts von Alpenwiesen. Außerdem ist Gras TOTAL GEFÄHRLICH für Bäume, da muss man einen Abstand von mindestens einem Meter lassen, wenn man Bäume auf eine Wiese pflanzt, sonst FRISST das Gras die Baumwurzeln auf! Oha. Wir haben jetzt … more / en plus

Jouer Jouer Jouer

Der neue Spielplatz entsteht

Alle Türen und Fenster sind inzwischen fertig angestrichen, und alle Kinder, die an der Schule vorbeigehen, nerven fortan ihre Mutter: Mama, kann ich auch in die hübsche bunte Schule gehen?
Tatsächlich, so wird es uns zu getragen.

Na, an den Mittwoch- und Freitag- Nachmittagen dürfen sie dann fortan, unter Aufsicht, bei uns spielen, denn wir wollen ja an diesen Tagen auch Kulturzentrum für das Dorf werden.

Und spielen kann man gut – denn die Taube hat … more / en plus