Filmpremiere Les Pigeons

Unser Film ist fertig – juchhhuu! Zunächst nur auf Malagasy. Die Kinder haben schon Ferien, deshalb sind „nicht so viele da“ zum Gucken, sagt Holy. Tja, es waren dann trotzdem mindestens 150 Leute, und ein Raum von 20 Quadratmeter … also blieb ein Teil der Leute draußen und musste durchs Fenster gucken, der Rest drängelte sich im 50Grad-heißen Klassenzimmer und im Miniflur vor der Tür … Am Ende Standing Ovations, ein Blumenregen für die Schauspieler und Bonbons, und nach den Ferien gucken wir den Film nochmal RICHTIG, nämlich im großen Saal der neuen Schule (naja, groß, hm…), dann gibt es mehrere Vorführungen für die Schüler und für das ganze Dorf, denn jeder, jeder, jeder will ihn sehen. Wir werden berühmt! Naja, ich weiß nicht, ob wir berühmt werden, aber die Kinder – und Camera-Schnitt-Mädchen-für-alles haben etwas eigentlich Unmögliches geschafft – in 10 Tagen Drehzeit einen der wenigen Kinderfilme in madagassischer Sprache zu basteln. Und, wenn er bald in Deutsch zu haben ist, einen Film über das tägliche Leben madagassischer Kinder, der viel mehr ist als eine Dokumentation. Chapeau!

Le film est fini! Yippieh! Il y avait trop des gens dans la petite salle de classe, mais après les vacances on va regarder notre film dans la nouvelle école avec plus de place. On va être fameux! Ou pas. Mais la chose la plus importante: Nous avons réussi à faire un film pour des enfants en MALAGASY, et je crois qu´il n´y a pas beaucoup des films comme ça. Très tôt, le film va exister en français aussi, et après, en Allemand. Nous sommes Hollywood!

Music et doublage de film

On a presque finit la coupage du film, maintenant c´est le temps de le doubler en francais et de ajouter les chansons. On travaille dans le studio de Toky à Antsirabe – comme des professionels!     

News zum Filmdreh

Ralph (Kamera, Homepage, Logistik, Photos, noch mehr Kamera, Baumträger, Reiseleiter, Rückfahrlampenersatz) und Rose (zweite Kamera, Spontanpianobegleitung, Englischunterricht, Autodekoration, zwei kaputtgelaufene Füße und Sonnenbrand) sind da! Und jetzt laufen sieben Leute mit Hardrock-Café-Talata-T-Shirts herum, demnächst müssen wir wahrscheinlich in Talata auch noch ein echtes Café aufmachen … Die Zebus, die dauernd durchs Bild stapfen (zwei sind heute fast auf Rose getreten) warten noch auf ihre Shirts. Achso, ja: Wir hatten heute den zweiten Drehtag.
News und viele Bilder zum Dreh und aus Talata gibt es jetzt unter

http://www.was-letzte-preis.de/blog/

Weil selbst der Ralph nicht gleichzeitig filmen, photographierenr und zwei Blogs basteln kann.

Ein Treffen außerhalb der Film-Arbeit

Heute malen die Schauspieler die Schilder für das neue Grundstück an. Damit auch alle wissen, dass das uns gehört und niemand es ausgräbt und wegträgt, ehe wir mit dem Schule-Bauen dort beginnen können. Das Vereinssymbol von Taxi Ankizy sieht zwar in Lila etwas seltsam aus, aber was soll´s, schwarz hatten wir nicht … Und nicht vergessen, Kleider beim Malern immer auf links zu drehen!! Als ich mit einer roten Nase und einer gelben Backe auf dem Fahrrad nach Hause fahre, wundern sich die Leute in den Bergdörfern etwas. Aber die Deutschen sind verrückt, geahnt haben sie das ja immer.

Spenden, Spenden, Spenden!

Spenden für unsere Schule kann man ab sofort spenden:

https://www.betterplace.org/de/projects/70413

Und mit unserem Fimprojekt geht es natürlich auch weiter:

et action!

Und Action … Probedrehs

Wir machen weiter fleißig Probedrehs und location scouting. Der kahle, tote Baum als typisches Madagaskarsymbol ist ein schöner Detektivtreffpunkt, Kommissar „Pierre“ hat beschlossen, einen Kugelschreiber zu rauchen. Aus dem Fenster springen und Verdächtige zu verfolgen können wir schon; dabei unauffällig aussehen … umm … nocht nicht. Die allerkleinsten Schauspieler, drei bis fünf Jahre, sind dafür schon perfekt darin, ihre Direktorin vom Unterzeichnen eines Vertrags mit dem „Bösen“ abzuhalten.

Neuigkeiten zu unseren Projekten

Im Moment befinden sich der Grundstückskauf und die Filmvorbereitung in der heißen Phase. Außerdem gründet sich der Schulverein „Taxi Ankizy“, „Kindertaxi“, über den hoffentlich hier in Madagaskar bald alles läuft. Wir möchten wir die Kinder in eine bessere Zukunft transportieren, die sie selbst mitgestalten

Ehe wir mit dem Schulgarten auf dem neuen Grund und Boden loslegen können, bereiten wir alles für unsren großen Kinderfilm vor: ein erster Probedreh ist schon erfolgt, es war sehr lustig (und sehr laut!). Das deutsche Filmskript ist fertig und wird nun in Deutschland von Christiane Bauernfeind ehrenamtlich ins Französische übersetzt, ehe es hier ins Madagassische übertragen werden kann.

Wir suchen außerdem Orte für den Film und klären alle logistischen Fragen (Hillfe! Wir brauchen eine Dreherlaubnis für das Dorf Talata! Bestimmt ist das ein Papier mit gaaaanz vielen Stempeln, an dem viele fleißige Beamter verdienen)

Außerdem ist das Projekt  Pausenapfel angelaufen, damit wir uns zwischendurch mal stärken können: Obwohl die Gegend um Antsirabe (hier liegt auch Talata) die obstreichste des Landes ist, leidet die Bevölkerung hier unter mit am meisten Mangelerscheinungen, den die Madagassen essen nur Reis. Jetzt gibt es in der Pause abwechselnd Früchte und Joghurt. Die Schule hat jetzt zwei neue Computer und einen Drucker, bald gibt es Internet!