Projet „Quatre Amis“ – Das Straßenkinderprojekt

Straßenkinder, französich 4 amis, aufzunehmen, ist nicht leicht – andere Privatschulen weigern sich, weil dann die Schüler, die wenigstens ein wenig zahlen, angeblich wegbleiben, Straßenkinder kommen nicht, sind unzuverlässig, dreckig, unbeschulbar. Wir haben jetzt zwei – und ja, ihre Lehrerin wäscht sie morgens und schickt sie zum Zähneputzen, und ja, wir lassen ihre Schulsachen in der Schule, damit nichts verloren geht, denn so leicht ist das alles nicht, wenn man unter einer Plane neben einem Müllhaufen wohnt. Aber sie kommen regelmäßig, freunden sich mit jedem an, und ihr Strahlen ist Gold wert. Das Leben ist anders geworden für Prisca, 8, und Tafi, der mit 11 Jahren jetzt in der ersten Klasse ist.

Da die meisten Bettler ihre Kinder aber zum Betteln oder Mülldurchsuchen brauchen, lassen sie sie nicht zur Schule gehen – schon gar nicht in einem Dorf VOR der Stadt, wohin man mit dem Bus fahren muss, sie wären zu lange weg, das bedeutet einen zu großen Verdienstausfall. Daher arbeiten wir mit einer staatlichen Schule in Antsirabé zusammen, die für die Kinder leicht zu erreichen ist, in der es auch jede Menge arme (wenngleich gerade noch so ihr Material kaufende) Schüler gibt. Wir finanzieren Unterricht, Schuluniform, Material und ab zu neue Kleidung – und, was am wichtigsten ist, wir kaufen die Kinder frei: Erscheinen sie regelmäßig zum Unterricht, macht eine Lehrerin in der Partnerschule Häkchen in eine Liste, und die Eltern können sich einmal die Woche Geld für den „Verdienst-Ausfall“ ihrer Kinder abholen. Mittags gibt es Schulessen. Bisher hat kein Kind einen einzigen Tag lang gefehlt. Wir haben der sehr armen Schule bereits die Reparatur der Mauer finanziert, um sie einbruchssicherer zu machen, und möchten bald neue Bäume pflanzen und eine Schaukel anbringen … Für nächstes Jahr suchen wir noch mehr Paten für Straßenkinder.

Da die meisten Bettler ihre Kinder aber zum Betteln oder Mülldurchsuchen brauchen, lassen sie sie nicht zur Schule gehen – schon gar nicht in einem Dorf VOR der Stadt, wohin man mit dem Bus fahren muss, sie wären zu lange weg, das bedeutet einen zu großen Verdienstausfall. Daher arbeiten wir mit einer staatlichen Schule in Antsirabé zusammen, die für die Kinder leicht zu erreichen ist, in der es auch jede Menge arme (wenngleich gerade noch so ihr Material kaufende) Schüler gibt. Wir finanzieren Unterricht, Schuluniform, Material und ab zu neue Kleidung – und, was am wichtigsten ist, wir kaufen die Kinder frei: Erscheinen sie regelmäßig zum Unterricht, macht eine Lehrerin in der Partnerschule Häkchen in eine Liste, und die Eltern können sich einmal die Woche Geld für den „Verdienst-Ausfall“ ihrer Kinder abholen. Mittags gibt es Schulessen. Bisher hat kein Kind einen einzigen Tag lang gefehlt. Wir haben der sehr armen Schule bereits die Reparatur der Mauer finanziert, um sie einbruchssicherer zu machen, und möchten bald neue Bäume pflanzen und eine Schaukel anbringen … Für nächstes Jahr suchen wir noch mehr Paten für Straßenkinder.